ICH BIN DAHEIM!!!!
LEKKANESS
Donnerstag, 19. November 2009
Sonntag, 1. November 2009
Verspaetung
Sowas habe ich ja dann doch noch nicht erlebt...aber es gibt auch immer ein erstes Mal denke ich.
Naja, eigenltich sollte ich ja gerade in Deutschland gelandet sein, aber daraus ist jetzt noch nichts geworden. Gestern ging ich voller Trauer udn Abschiedsschmerz udn auch voller Vorfreude, alle mir lieben Menschen nach so langer Zeit in dei Arme schliessen zu kooennen zum Flughafen und zum Check-in Schalter um mein Gepaeck aufzugeben. Dort gab es dann Komplikationen, denn die nette Dame konnte mich nicht im System finden. nach vielleicht 10-20 Minuten hat sie mich dann zum Flight Controll Schalter geschickt, weil sie noch andere Menschen einchecken wollte. Also bin cih dort hin und der Mann dort hat mich auch erstmal fuer eine Stunde oder so versucht zu finden, es kamen imemr wieder andere die es verucht haben, aber ich war nicht aufzufinden. die Schlange der Menschen wurde immer leerer und die Zeit rannte davon. Wollte ich fliegen musste ich mich jetzt wirklich beeilen mit dem Gepaeck. Ich wurde immer nervoeser, aber am Schalter wurde sich nur unterhalten udn disskutiert. Irgendwann wurde mir dann mitgeteilt, dass mein Ticket wohl nicht bezahlt wurde....WAS??? Wie kann denn sowas passieren? Es ging doch alles ueber ein Reisebuero. Mir wurde jedenfalls gesagt ich koenne nicht fliegen und muesse mich mit dem Reisebuero in Verbindung setzten um herauszufinden was schief gelaufen waere und einen neuen Flug buchen. Das war die Hoehe und ich war erstmal total fertig. Ich hatte doch schon Abschied genommen und mich auf das Fliegen eingestellt. Jetzt musste ich wieder zureuck nach Baphumelele... Die anderen Freiwilligen haben noch vor dem Gate auf mich gewartet, weil ich mich nach dem einchecken noch von ihnen verabschieden wollte. Auch sie waren geschockt, was mir das passiert war. So sind wir wieder zum Auto gelaufen und haben mein Gepaeck verladen (was etwas uebergewichtig war....naja jetzt kann ich ja nochmal umpacken und eine Loesung dafuer finde...man muss immer die positiven Seiten sehen...). Nachdem wir kurz in Mitchell's Plain einkaufen waren sind wir zurueck nach Baphumelele in Khayelitsha gefahren udn das erste was ich gemacht habe war meine deutsche Organisation - die Freunde der Erziehungskunst - unter der Notfallhandynummer anzurufen. Da war auch ein netter junger Mann der auch geschockt war und nicht wusste wie das passieren konnte. Aber dieses Reisebuero hatte wohl mit so einigen Freiwilligen Fehler gemacht, obwohl sowas wie mir noch nicht passiert war. Deshalb haben die "Freunde" auch das Reisebuero fuer die derzeitigen Freiwilligen gewechselt. Jetzt will man mir jedenfalls so schnell wie moeglich einen neuen Flug organisieren, da ich in 5 Tagen mein Rueckkehrerseminar habe, an dem ich teilnehmen soll und muss. Ich bin aufjedenfall sehr gespannt.
Das war jedenfalls eine sehr sehr unerwartete Verspaetung des nach Hause kommens. Ich werde mich aber nun abflugbereit halten muessen, das es vielleicht auch sehr schnell gehen kann. Es ist nru aergerlich, weil es mich jetzt natuerlich acuh noch mehr Geld kosten wird, da ich mich hier verpflegen muss. Den Flug werde ich aber nicht bezahlen, das waere dann doch etwas zu viel des "Guten".
Naja, eigenltich sollte ich ja gerade in Deutschland gelandet sein, aber daraus ist jetzt noch nichts geworden. Gestern ging ich voller Trauer udn Abschiedsschmerz udn auch voller Vorfreude, alle mir lieben Menschen nach so langer Zeit in dei Arme schliessen zu kooennen zum Flughafen und zum Check-in Schalter um mein Gepaeck aufzugeben. Dort gab es dann Komplikationen, denn die nette Dame konnte mich nicht im System finden. nach vielleicht 10-20 Minuten hat sie mich dann zum Flight Controll Schalter geschickt, weil sie noch andere Menschen einchecken wollte. Also bin cih dort hin und der Mann dort hat mich auch erstmal fuer eine Stunde oder so versucht zu finden, es kamen imemr wieder andere die es verucht haben, aber ich war nicht aufzufinden. die Schlange der Menschen wurde immer leerer und die Zeit rannte davon. Wollte ich fliegen musste ich mich jetzt wirklich beeilen mit dem Gepaeck. Ich wurde immer nervoeser, aber am Schalter wurde sich nur unterhalten udn disskutiert. Irgendwann wurde mir dann mitgeteilt, dass mein Ticket wohl nicht bezahlt wurde....WAS??? Wie kann denn sowas passieren? Es ging doch alles ueber ein Reisebuero. Mir wurde jedenfalls gesagt ich koenne nicht fliegen und muesse mich mit dem Reisebuero in Verbindung setzten um herauszufinden was schief gelaufen waere und einen neuen Flug buchen. Das war die Hoehe und ich war erstmal total fertig. Ich hatte doch schon Abschied genommen und mich auf das Fliegen eingestellt. Jetzt musste ich wieder zureuck nach Baphumelele... Die anderen Freiwilligen haben noch vor dem Gate auf mich gewartet, weil ich mich nach dem einchecken noch von ihnen verabschieden wollte. Auch sie waren geschockt, was mir das passiert war. So sind wir wieder zum Auto gelaufen und haben mein Gepaeck verladen (was etwas uebergewichtig war....naja jetzt kann ich ja nochmal umpacken und eine Loesung dafuer finde...man muss immer die positiven Seiten sehen...). Nachdem wir kurz in Mitchell's Plain einkaufen waren sind wir zurueck nach Baphumelele in Khayelitsha gefahren udn das erste was ich gemacht habe war meine deutsche Organisation - die Freunde der Erziehungskunst - unter der Notfallhandynummer anzurufen. Da war auch ein netter junger Mann der auch geschockt war und nicht wusste wie das passieren konnte. Aber dieses Reisebuero hatte wohl mit so einigen Freiwilligen Fehler gemacht, obwohl sowas wie mir noch nicht passiert war. Deshalb haben die "Freunde" auch das Reisebuero fuer die derzeitigen Freiwilligen gewechselt. Jetzt will man mir jedenfalls so schnell wie moeglich einen neuen Flug organisieren, da ich in 5 Tagen mein Rueckkehrerseminar habe, an dem ich teilnehmen soll und muss. Ich bin aufjedenfall sehr gespannt.
Das war jedenfalls eine sehr sehr unerwartete Verspaetung des nach Hause kommens. Ich werde mich aber nun abflugbereit halten muessen, das es vielleicht auch sehr schnell gehen kann. Es ist nru aergerlich, weil es mich jetzt natuerlich acuh noch mehr Geld kosten wird, da ich mich hier verpflegen muss. Den Flug werde ich aber nicht bezahlen, das waere dann doch etwas zu viel des "Guten".
Samstag, 3. Oktober 2009
Nam
Als ich das erste Mal mit Lina nach Namibia kam, haette ich mir nie ein Leben hier vorstellen koennen… es ist alles so leer - lange Strecken ohne eine Menschenseele, kleine Orte - vorallem, wenn man aus einer Grossstadt wie Cape Town kommt… Nun bin ich das zweite Mal hier gestrandet und dass, seit meinem Abschied in Khayelitsha, der nun ueber einen Monat her ist. Ich muss sagen, ich bin immernoch sehr traurig, dass ich meine zweite Heimat verlassen habe (muessen kann man nicht sagen, da ich es ja aus freiem Willen getan habe), doch habe ich mit Freude feststellen duerfen, dass auch ein so heisses, leeres Land wie Namibia seine wunderbaren Seiten hat. Und heute kann ich fast sagen ich koennte hier Leben. Ich geniesse es auch einfach mal nichts zu tun, nach diesem Jahr Dauerarbeit, doch merke ich auch, dass ich mich wieder auf eine Aufgabe freue. So sehr es gut tut sich einmal zu entspannen, so bringt doch eine getane Arbeit mehr Befriedigung.
Um ein bisschen aus meinem Leben hier zu berichten. Beim ersten Mal schien mir selbst Windhoek, die Hauptstadt, nicht viel bieten zu koennen… wie wohl ueberall hilft es sehr, wenn man mit Menschen zusammen ist, die vor Ort wohnen… ich bin hier mit meinem Freund Jeff/Bassi zusammen und kann so diesen Vorteil nutzen die Stadt richtig kennen zu lernen. Auch seine Familie ( wohlgemerkt nur ein wintzig kleiner Teil - afrikanische Familien sind unermesslich gross) zeigt mir vieles. So habe ich eine Menge Clubs, Bars, Restaurants, Parks, Laeden, Einkausmalls und vorallem Menschen kennengelernt. Es ist ein bisschen schwierig manchmal, da hier alle Afrikaans oder Damara sprechen und Englisch seltener Umgangssprache ist, wie es mir scheint, aber das muss kein Hinderniss sein. Abgesehen davon dass cih nichts verstehe von Damara, ausser madisa=wie gehts oder xae xae=blablabla ist e seine wunderschoene Sprache mit einem tollen Klang und lustigen Klicks. Windhoek wirkt klein und unatraktiv auf den ersten Blick, aber es ist immer etwas los, man muss nur wissen wo. Das Warehouse bietet eine Menge an Konzerten und tollen Abenden und auch im Theater war ich schon 2 Mal. Die namibische Version von “Linie 1” – empfehlenswert, super lustig und genial umgesetzt und man erkennt den Orginalcharakter sofort; kommt vielleicht auch nach Berlin – und lustigerweise “Die Fledermaus” – nicht zu vergleichen mit unserer singerisch, schauspielerisch, zu wenig Feuer, aber trotzdem gut. Man muss einfach erkennen und akzeptieren, dass Oper oder Theater fuer die Menschen hier etwas anderes bedeutet wie in Europa, hier ist es mehr ein geliebtes Hobby.Dafuer war es toll und ich habe die bekannte Musik in meinen Ohren genossen!
Dann war ich mit Bassi in Usakos, seinem Heimatsort. Mein Herz ist dort geblieben. Es ist unglaublich friedlich dort, das Leben laeuft so viel langsamer, es gibt einfach nichts, warum man sich stressen sollte oder muss. Mittags kann man kaum raus, weil es so heiss ist und daneben noch sehr sandig und trocken. Die Esel stehen neben der Strasse oder ziehen den Karren, die Huehner gackern und rennen herum, der Hahn weckt dich morgens auf, die Hunde bellen, die Menschen gruessen sich oder bleiben ein Weilchen stehen um die Neuigkeiten auszutauschen… und die Kinder haben ihren Spass ueberall. Und ueberall werde ich wie Familie aufgenommen, das ist ein so unglaublich schoenes warmes Gefuehl, unbeschreiblich.
Weiter ging es nach Swakopmund. Auch hier habe ich das Leben und die Stadt aus einer anderen Perspektive als das erste Mal mit Lina kennenlernen duerfen. Wir haben bei einem Freund (Raymond mit Frau und Kindern) von Bassi gewohnt. Tagsueber sind wir durch die Stadt gewandert, in der Nacht waren wir aus in einer Bar. Und der Hoehepunkt war das Sandboarden, denn Raymond hat eine eigene Company dafuer. So sind wir morgens die Duenen heraufgestiegen und ich habe es genossen. Erst einmal theorie, aber da ich ja auch Snowboarden kann war es relative einfach. Also nu rein paar mal die kleine Duene und dann gings auf die Grosse. Neben dem Boarden sind wir auch auf duennen Brettern den Sand herunter gerutscht, mit mehr als 60 km/h… das war der Hammer! Das naechste Mal muss ich aufjedenfall springen…! Der Sand kann zwar heiss sein, aber wenn mal faellt tut es 100% weinger weh wie im Schnee! Und die Aussicht von den Duenen ist einfach gigantisch! Das muesst ihr selber erlebt haben. Neben alledem habe ich auch noch Bassis’s Vater kennengelernt, was interessant war. Ein toller Kerl, ein Mensch fuer sich.
Jetzt bin ich wieder in Windhoek zurueck, aber ich werde ganz bestimmt nochmal nach Usakos und Swakop gehen bevor ich Namibia verlassen muss. Ich lade euch alle herzlich ein Namibia einmal einen Besuch abzustatten… es lohnt sich!
Bis auf ein baldiges wiedersehen
Um ein bisschen aus meinem Leben hier zu berichten. Beim ersten Mal schien mir selbst Windhoek, die Hauptstadt, nicht viel bieten zu koennen… wie wohl ueberall hilft es sehr, wenn man mit Menschen zusammen ist, die vor Ort wohnen… ich bin hier mit meinem Freund Jeff/Bassi zusammen und kann so diesen Vorteil nutzen die Stadt richtig kennen zu lernen. Auch seine Familie ( wohlgemerkt nur ein wintzig kleiner Teil - afrikanische Familien sind unermesslich gross) zeigt mir vieles. So habe ich eine Menge Clubs, Bars, Restaurants, Parks, Laeden, Einkausmalls und vorallem Menschen kennengelernt. Es ist ein bisschen schwierig manchmal, da hier alle Afrikaans oder Damara sprechen und Englisch seltener Umgangssprache ist, wie es mir scheint, aber das muss kein Hinderniss sein. Abgesehen davon dass cih nichts verstehe von Damara, ausser madisa=wie gehts oder xae xae=blablabla ist e seine wunderschoene Sprache mit einem tollen Klang und lustigen Klicks. Windhoek wirkt klein und unatraktiv auf den ersten Blick, aber es ist immer etwas los, man muss nur wissen wo. Das Warehouse bietet eine Menge an Konzerten und tollen Abenden und auch im Theater war ich schon 2 Mal. Die namibische Version von “Linie 1” – empfehlenswert, super lustig und genial umgesetzt und man erkennt den Orginalcharakter sofort; kommt vielleicht auch nach Berlin – und lustigerweise “Die Fledermaus” – nicht zu vergleichen mit unserer singerisch, schauspielerisch, zu wenig Feuer, aber trotzdem gut. Man muss einfach erkennen und akzeptieren, dass Oper oder Theater fuer die Menschen hier etwas anderes bedeutet wie in Europa, hier ist es mehr ein geliebtes Hobby.Dafuer war es toll und ich habe die bekannte Musik in meinen Ohren genossen!
Dann war ich mit Bassi in Usakos, seinem Heimatsort. Mein Herz ist dort geblieben. Es ist unglaublich friedlich dort, das Leben laeuft so viel langsamer, es gibt einfach nichts, warum man sich stressen sollte oder muss. Mittags kann man kaum raus, weil es so heiss ist und daneben noch sehr sandig und trocken. Die Esel stehen neben der Strasse oder ziehen den Karren, die Huehner gackern und rennen herum, der Hahn weckt dich morgens auf, die Hunde bellen, die Menschen gruessen sich oder bleiben ein Weilchen stehen um die Neuigkeiten auszutauschen… und die Kinder haben ihren Spass ueberall. Und ueberall werde ich wie Familie aufgenommen, das ist ein so unglaublich schoenes warmes Gefuehl, unbeschreiblich.
Weiter ging es nach Swakopmund. Auch hier habe ich das Leben und die Stadt aus einer anderen Perspektive als das erste Mal mit Lina kennenlernen duerfen. Wir haben bei einem Freund (Raymond mit Frau und Kindern) von Bassi gewohnt. Tagsueber sind wir durch die Stadt gewandert, in der Nacht waren wir aus in einer Bar. Und der Hoehepunkt war das Sandboarden, denn Raymond hat eine eigene Company dafuer. So sind wir morgens die Duenen heraufgestiegen und ich habe es genossen. Erst einmal theorie, aber da ich ja auch Snowboarden kann war es relative einfach. Also nu rein paar mal die kleine Duene und dann gings auf die Grosse. Neben dem Boarden sind wir auch auf duennen Brettern den Sand herunter gerutscht, mit mehr als 60 km/h… das war der Hammer! Das naechste Mal muss ich aufjedenfall springen…! Der Sand kann zwar heiss sein, aber wenn mal faellt tut es 100% weinger weh wie im Schnee! Und die Aussicht von den Duenen ist einfach gigantisch! Das muesst ihr selber erlebt haben. Neben alledem habe ich auch noch Bassis’s Vater kennengelernt, was interessant war. Ein toller Kerl, ein Mensch fuer sich.
Jetzt bin ich wieder in Windhoek zurueck, aber ich werde ganz bestimmt nochmal nach Usakos und Swakop gehen bevor ich Namibia verlassen muss. Ich lade euch alle herzlich ein Namibia einmal einen Besuch abzustatten… es lohnt sich!
Bis auf ein baldiges wiedersehen
Samstag, 5. September 2009
ein trauriger Abschied
Es ist kaum zu glauben, aber es ist tatsaechlich vobei. Ein Jahr klignt nach einer halben Ewigkeit und kann dabei doch so kurz sein. Mir ist die Zeit definitive davon geflogen und ploetzlich musste ich schon meine Koffer packen und meine Runde durch ganz Baphumelele machen, um mich zu verabschieden.
Als ich vor einem Jahr am Frankfurter Flughafen in mein Flugzeug nach Suedafrika gestiegen bin hatte ich nicht die leiseste Ahnung, was dieses wunderbare Land mir gebe kann. Heute kann ich sagen, ich habe ein neues Zuhause gefunden. Natuerlich wird auch Deutschlad immer meine Heimat bleibe, aber Suedafrika ist etwas sehr wertvolles fuer mich geworde, was ich mir nicht mehr aus meinem Leben weg denken kann oder moechte.
Da ist Baphumelele. Ein ganzes Jahr durfte ich in dem Childre’s Home wohnen, arbeiten, ja leben. Die Kinder sind ein unglaubliches Geschenk Gottes. Man kann sich kaum vorstellen, was mache von ihnen erleben mussten, in welchen Verhaeltnissen sie gefunden wurden. Und doch sind sie immer noch zwischen uns, strotzen teilweise vor Energie und Lebensfreude, ihr Laecheln zaubert jedem von uns auch ein Laecheln auf die Lippen. Man kann ihrem Charm nicht entgehen. Sicherlich hatte dieses Jahr in Baphumelele auch seine ermuedenden, schwierigen, nervigen und anstrengenden Seiten und Zeite, doch muss ich feststellen, selbst diese werde ich vermisse. Sie gehoeren einfach dazu, sowie Faden und Nadel zusammen gehoeren, wenn man naehen moechte. Und dann unsere Kleinsten, die Babies… am liebsten wuerde ich sie alle adoptieren oder in meinen Koffer packen. Es ist unglaublich, wie sie alle in diesem Jahr gewachsen sind und sich entwickelt haben. Krabbeln, sitzen, laufen, robben, rollen, greifen, lachen, sprechen und so vieles mehr…
Zu Baphumelele gehoeren natuerlich auch die Carer und das Office, sowie das Bonita, wo ich durch meine Taetigkeit in der Medizin bestimmt die Haelfte des Jahres verbracht habe. All diese Menschen habe ich unglaublich fest ins Herz geschlosse, manche sind zu Freunden geworden… es ist schwer im Augeblick mir ein Leben vorzustellen ohne sie alle. Als ich Deutschland verlassen habe war es fuer mich nicht soooo schwer, weil ich wusste, dass ich wiederkomme. Doch nun habe ich keine Ahnung, wann ich diese Menschen wieder sehen werde. Alles das treibt mir ein bisschen die Traenen in die Augen.
Dann gibt es da noch Crossroads, ein anderes Township, mit Babalwa, Luba, Mama L., Simphiwe, Zukie, Pino und BooBoo… diese Menschen sind mir eie Familie geworden und der Ort ein Zuhause. Dort fuehle ich mich wohl und zufrieden, angekommen.
Um es auszuweiten… Cape Town. Mein erster Eindruck war damals, dass es viel zu europaeisch ist. Ich war froh in einem Township zu wohnen. Und dann lernte ich diese Stadt wirklich kennen mit all ihren Fazetten und ich dachte nur, unglaublich. Schon allein die Lage mit dem Tafelberg und dem Meer ist einzigartig. Dann ist CT nicht nur einfach eine Stadt, sie besteht aus so vielen verschiedenen Teilen, wie District Six, Bookap, Waterfront, Longstreet und und und… einfach eine Stadt zum lieben. Die Aussicht, die man vom Tafelberg, Lionshead oder Signalhill geniessen kann oder wenn man am Abend das Lichtermeer erblickt ist einfach nur traumhaft, einzigartig und unbeschreiblich.
Und dann das ganze Land. Ich kann kaum behaupten ein Drittel davon kennengelernt zu haben, doch schon allein das ist berauschend.
All das soll ich nun hinter mir lassen…
Dieser Gedanke macht mir das Herz schwer. So sehr ich mich auch freue euch alle wieder zu sehen und euch in die Arme zu schliessen, so kann ich mir doch keinen schmerzhafteren Abschied als diesen hier vorstellen und ein Teil von mir wird immer in diesem wunderbaren Land bei diesen unglaublichen Menschen bleiben, Menschen, die ich so sehr lieben gelernt habe.
Ich moechte Danke sagen fuer alles das, was ich lernen und erlebe und beobachten durfte…
Als ich vor einem Jahr am Frankfurter Flughafen in mein Flugzeug nach Suedafrika gestiegen bin hatte ich nicht die leiseste Ahnung, was dieses wunderbare Land mir gebe kann. Heute kann ich sagen, ich habe ein neues Zuhause gefunden. Natuerlich wird auch Deutschlad immer meine Heimat bleibe, aber Suedafrika ist etwas sehr wertvolles fuer mich geworde, was ich mir nicht mehr aus meinem Leben weg denken kann oder moechte.
Da ist Baphumelele. Ein ganzes Jahr durfte ich in dem Childre’s Home wohnen, arbeiten, ja leben. Die Kinder sind ein unglaubliches Geschenk Gottes. Man kann sich kaum vorstellen, was mache von ihnen erleben mussten, in welchen Verhaeltnissen sie gefunden wurden. Und doch sind sie immer noch zwischen uns, strotzen teilweise vor Energie und Lebensfreude, ihr Laecheln zaubert jedem von uns auch ein Laecheln auf die Lippen. Man kann ihrem Charm nicht entgehen. Sicherlich hatte dieses Jahr in Baphumelele auch seine ermuedenden, schwierigen, nervigen und anstrengenden Seiten und Zeite, doch muss ich feststellen, selbst diese werde ich vermisse. Sie gehoeren einfach dazu, sowie Faden und Nadel zusammen gehoeren, wenn man naehen moechte. Und dann unsere Kleinsten, die Babies… am liebsten wuerde ich sie alle adoptieren oder in meinen Koffer packen. Es ist unglaublich, wie sie alle in diesem Jahr gewachsen sind und sich entwickelt haben. Krabbeln, sitzen, laufen, robben, rollen, greifen, lachen, sprechen und so vieles mehr…
Zu Baphumelele gehoeren natuerlich auch die Carer und das Office, sowie das Bonita, wo ich durch meine Taetigkeit in der Medizin bestimmt die Haelfte des Jahres verbracht habe. All diese Menschen habe ich unglaublich fest ins Herz geschlosse, manche sind zu Freunden geworden… es ist schwer im Augeblick mir ein Leben vorzustellen ohne sie alle. Als ich Deutschland verlassen habe war es fuer mich nicht soooo schwer, weil ich wusste, dass ich wiederkomme. Doch nun habe ich keine Ahnung, wann ich diese Menschen wieder sehen werde. Alles das treibt mir ein bisschen die Traenen in die Augen.
Dann gibt es da noch Crossroads, ein anderes Township, mit Babalwa, Luba, Mama L., Simphiwe, Zukie, Pino und BooBoo… diese Menschen sind mir eie Familie geworden und der Ort ein Zuhause. Dort fuehle ich mich wohl und zufrieden, angekommen.
Um es auszuweiten… Cape Town. Mein erster Eindruck war damals, dass es viel zu europaeisch ist. Ich war froh in einem Township zu wohnen. Und dann lernte ich diese Stadt wirklich kennen mit all ihren Fazetten und ich dachte nur, unglaublich. Schon allein die Lage mit dem Tafelberg und dem Meer ist einzigartig. Dann ist CT nicht nur einfach eine Stadt, sie besteht aus so vielen verschiedenen Teilen, wie District Six, Bookap, Waterfront, Longstreet und und und… einfach eine Stadt zum lieben. Die Aussicht, die man vom Tafelberg, Lionshead oder Signalhill geniessen kann oder wenn man am Abend das Lichtermeer erblickt ist einfach nur traumhaft, einzigartig und unbeschreiblich.
Und dann das ganze Land. Ich kann kaum behaupten ein Drittel davon kennengelernt zu haben, doch schon allein das ist berauschend.
All das soll ich nun hinter mir lassen…
Dieser Gedanke macht mir das Herz schwer. So sehr ich mich auch freue euch alle wieder zu sehen und euch in die Arme zu schliessen, so kann ich mir doch keinen schmerzhafteren Abschied als diesen hier vorstellen und ein Teil von mir wird immer in diesem wunderbaren Land bei diesen unglaublichen Menschen bleiben, Menschen, die ich so sehr lieben gelernt habe.
Ich moechte Danke sagen fuer alles das, was ich lernen und erlebe und beobachten durfte…
Montag, 29. Juni 2009
Cape Point und Cape of Good Hope
Etwa Ende Januar haben wir uns auf ein kleines Abenteuer gemacht. Geplant war es schon eine Weile und nun war die Zeit gekommen, wo es endlich losgehen konnte. Morgens wurde noch schnell alles Nötige gepackt, Brote mussten noch geschmiert werden, Karotten geschält und Äpfel abgewaschen (irgendwie kam mir das alles bekannt vor von frühere Tagen als ich noch regelmäßig in Südtirol Bergsteigen war…) doch dann war auch alles fertig und im Auto. Los ging es Richtung Cape Point zu unserer Übernachtungsstätte 13 km entfernt. Wir waren ein bisschen spät gestartet und so am Eingang eine Stunde zu spät, aber das war nicht ganz so schlimm. Tickets geholt und unsere Rucksäcke abgegeben, die wir nicht brauchen konnten (die wurden mit einem Auto nachgebracht)… dann ging es los, und zwar zu Fuß, nicht wie jeder andere mit dem Auto. Wir haben unsere Autos am Eingang vom Natur Reservat in dem auch Cape Point und Cape of Good Hope ist gelassen und uns zu Fuß auf eine lange Wanderung gemacht. Gestartet sind wir gegen 10.30am. Mit von der Partie waren eigentlich alle (Anil, Jakob, Freddie, Lina, Marie, Allison, Phillip – ein Freund von Anil – und ich) außer Johanna, die leider krank im Bett zu Hause bleiben musste. Ein kleines Stück ging es die Straße entlang, doch sehr bald konnten wir diese verlassen und auf einen kleinen Pfad überlaufen. Dieser Weg führte uns über Stock und Stein, mal hoch und dann wieder runter, aber eigentlich die ganze Zeit direkt am Rand der Klippen über dem Meer entlang. Es war wunderschön, die Landschaft wirklich unglaublich. Wir sind an einem schönen Strand vorbei gekommen, wo wir kurz eine Rast gemacht haben, um zu verschnaufen. Dann sind wir weiter und vor uns sind ein paar richtig schöne Strauße über die Straße gerannt mit ihren hoch erhobenen stolzen Hälsen und Köpfen. Am Anfang hab ich noch gedacht ich könnte auch mit normalen Turnschuhen laufen, es ist ja was für Touristen gewesne, doch dann war ich froh meine Wanderschuhe angezogen gehabt zu haben. Denn es war schon recht holprig, uneben und anstrengend. Der Weg war für 6 Stunden ausgeschildert und wir haben noch großspurig gemeint, das wäre doch nur für die die einen gemütlichen Spanziergang machen, wir brauchen nur 3-4 stunden. Pustekuchen, am Ende waren wir wirklich gute 6 Stunden unterwegs.
Naja gewohnt haben wir in ein paar wunderschönen Hütten hoch oben über dem Meer, mit Blick auf beide Seiten. Plötzlich waren da dann die Affen…. Schnell alle Türen und Fenster zu….leider hatten wir eins vergessen und sie waren schon drinnen, haben Lina´s Rucksack stibitzt und draußen vor dem Fenster angefangen auseinander zu nehmen, doch haben wir sie schnell genug davon verscheucht und nichts war weg. Aber eine Gaudi war es auf jeden Fall. Dann konnten wir einen traumhaften Sonnenuntergang beobachten. Jonas und ich sind noch ein bisschen höher und auf ein paar Felsen geklettert, während die anderen an der Hütte geblieben sind. Es war alles so unglaublich still, wir waren alleine in der Natur, das war unglaublich. Man konnte den Wind rauschen hören und die Wellen weit unten auf die Felsen schlagen und wenn man die Augen schloss waren da so wunderbar viele Geräusche wie z.B. Grillengezirpe. Wenn man in Khayelitsha wohnt vergisst man manchmal, dass es auch so was noch gibt. Ein kühles Hunters (Cidre) und ein traumhafter Sonnenuntergang, was will man mehr?!
Denn Abend haben wir dann mit einem gemütlichen Braai verbracht – wir hatten Nudelsalat und Fleisch mitgebracht und der Grill war um die Hausecke. Dann noch ein gemütliches Feuerchen, Freddie mit der Gitarre und wir kräftig am Singen und später noch auf einer Matratze unter dem schönsten Sternenhimmel seit langem. Traumhaft!
Und ihr glaubt es kaum, aber ich habe es, trotz aller Anstrengung am Vortag und dem langen bis spät in die Nacht hinein gehenden Abend doch wirklich geschafft um 5am aufzustehen um auch noch den Sonnenaufgang zu genießen. Diesmal ging es zur anderen Aussichtsseite, aber wieder auf Felsen. Irgendwann kam Jonas total verschlafen angerannt, denn er wollte auch noch was mitbekommen… wieder mal eine unglaubliche Stimmung, und so ganz anders wie am Abend. Doch ist es nicht unglaublich wie viel auch das eigene Bewusstsein damit zu tun hat, denn ich weiß ja wann nun Sonnenauf- oder untergang ist und verbinde somit auch eine bestimmte Stimmung damit, mein Körper reagiert ganz anders. Aber es war richtig schön in der Stille dazusitzen und um sich herum alles erwachen zu spüren.
Dann wurde auch schon bald gefrühstückt. Um 9am kamen dann die Leute vom Eingang um unsere überschüssigen Sachen wieder mitzunehmen und wir haben uns zu Fuß auf den Weg gemacht zum Cape Point und von dort weiter zum Cape of Good Hope.
Danach ging es wieder nach Hause zurück mit den Autos. Jonas und Freddie waren schon vorgegangen und vom C-o-G-H zum Eingang getrampt, denn eigentlich stand noch auf dem Plan 20 km dorthin zu laufen, doch das hätte einfach nicht hingehauen, weder mit der Zeit noch mit unseren Kräften und Reserven. Zuhause hat auch schon wieder Arbeit in Form des sonntäglichen Pick Ups gerufen…
Naja gewohnt haben wir in ein paar wunderschönen Hütten hoch oben über dem Meer, mit Blick auf beide Seiten. Plötzlich waren da dann die Affen…. Schnell alle Türen und Fenster zu….leider hatten wir eins vergessen und sie waren schon drinnen, haben Lina´s Rucksack stibitzt und draußen vor dem Fenster angefangen auseinander zu nehmen, doch haben wir sie schnell genug davon verscheucht und nichts war weg. Aber eine Gaudi war es auf jeden Fall. Dann konnten wir einen traumhaften Sonnenuntergang beobachten. Jonas und ich sind noch ein bisschen höher und auf ein paar Felsen geklettert, während die anderen an der Hütte geblieben sind. Es war alles so unglaublich still, wir waren alleine in der Natur, das war unglaublich. Man konnte den Wind rauschen hören und die Wellen weit unten auf die Felsen schlagen und wenn man die Augen schloss waren da so wunderbar viele Geräusche wie z.B. Grillengezirpe. Wenn man in Khayelitsha wohnt vergisst man manchmal, dass es auch so was noch gibt. Ein kühles Hunters (Cidre) und ein traumhafter Sonnenuntergang, was will man mehr?!
Denn Abend haben wir dann mit einem gemütlichen Braai verbracht – wir hatten Nudelsalat und Fleisch mitgebracht und der Grill war um die Hausecke. Dann noch ein gemütliches Feuerchen, Freddie mit der Gitarre und wir kräftig am Singen und später noch auf einer Matratze unter dem schönsten Sternenhimmel seit langem. Traumhaft!
Und ihr glaubt es kaum, aber ich habe es, trotz aller Anstrengung am Vortag und dem langen bis spät in die Nacht hinein gehenden Abend doch wirklich geschafft um 5am aufzustehen um auch noch den Sonnenaufgang zu genießen. Diesmal ging es zur anderen Aussichtsseite, aber wieder auf Felsen. Irgendwann kam Jonas total verschlafen angerannt, denn er wollte auch noch was mitbekommen… wieder mal eine unglaubliche Stimmung, und so ganz anders wie am Abend. Doch ist es nicht unglaublich wie viel auch das eigene Bewusstsein damit zu tun hat, denn ich weiß ja wann nun Sonnenauf- oder untergang ist und verbinde somit auch eine bestimmte Stimmung damit, mein Körper reagiert ganz anders. Aber es war richtig schön in der Stille dazusitzen und um sich herum alles erwachen zu spüren.
Dann wurde auch schon bald gefrühstückt. Um 9am kamen dann die Leute vom Eingang um unsere überschüssigen Sachen wieder mitzunehmen und wir haben uns zu Fuß auf den Weg gemacht zum Cape Point und von dort weiter zum Cape of Good Hope.
Danach ging es wieder nach Hause zurück mit den Autos. Jonas und Freddie waren schon vorgegangen und vom C-o-G-H zum Eingang getrampt, denn eigentlich stand noch auf dem Plan 20 km dorthin zu laufen, doch das hätte einfach nicht hingehauen, weder mit der Zeit noch mit unseren Kräften und Reserven. Zuhause hat auch schon wieder Arbeit in Form des sonntäglichen Pick Ups gerufen…
Surfing...
Nun schon seit einer ganzen Weile haben wir die Möglichkeit mit ein paar von unseren Kindern jeden Wochen surfen zu gehen, und dass für umme, also kostenfrei. Entdeckt haben das nicht wir jetztigen volunteers, sondern die Gruppe vor uns. Nach einer Weile, die wir gebraucht haben um uns hier einzuleben haben wir das wieder ins Leben gerufen und es klappt wunderbar. Im Muizenberg gibt es eine Surfschule die heißt Surf Shack und von den jungen Lehrern dort bekommen wir es angeboten. Erst war es jeden Mittwochen, doch jetzt haben wir es auf Donnerstag umgeändert, da Mittwochs nun wieder immer Studenten von der UCT kommen um mit unseren Kids Homeworkgroups zu machen. Also jeden Donnerstag können wir bis zu 10 Kinder nach Muizenberg bringen, sie bekommen einen Wetsuite und das Board gestellt und nach ein paar Aufwärmübungen und Einweisungen, für die die noch nie dabei waren geht es ab ins Wasser. Es sind immer 2 Lehrer dabei um auf die Kinds aufzupassen und ihnen zu helfen. Und letzte Woche habe ich es getan. Nachdem ich ein paar Mal dabei war ohne auch nur irgendwas zu machen blieb mir ja auch nicht viel anderes übrig, sonst hätte ich da ja nicht mehr auftauchen können….und wenn es schon kostenlos ist…. Also haben auch ich mir einen Wetsuite genommen und mich den Übungen und Einweisungen angeschlossen. Zum Glück war auch Allison dabei, so hab ich mich nicht ganz alleine als Anfänger gefühlt – wobei gesagt werden muss das die Kids ja nun auch keine Profis und teilweise auch zum ersten Mal dabei waren, doch als Kind ist es doch was anderes, da stört dich so was gar nicht…
Naja, was soll ich sagen… ich liebe es! Es war fantastisch! Erstmal ist es super komisch aber auch angenehm mit so einem Wetsuite ins Wasser zu gehen – das Wasser hier in Muizenberg ist ultra kalt – denn man spürt nicht viel, naja irgendwie schon aber man hat eben eine Art zweite Haut an die die Kälte abwehrt. Dann muss man ein Gefühl für das Wasser mit dem Board zusammen bekommen, was aber nicht so schwer ist. Ich habe mich am Anfang erstmal ein bisschen treiben und tragen lassen von den Wellen. Aber der liebe Surflehrer wollte mich nicht einfach so da herum treiben lassen sondern forderte mich auf mich auf das Brett zu legen. Er hielt mich fest und in die richtige Richtung. Dann kam auch schon die Welle und er schob mich direkt darein, mit der Aufforderung zu paddeln und zu paddeln. Dann war ich in der Well drinnen und ich sollte aufstehen. Ich dachte immer, man kann bestimmt nicht gleich aufstehen und das wäre doch viel zu schwer und ich könnte das eh nicht… naja und dann stand ich plötzlich, unglaublich, und fuhr mit der Welle Richtung Ufer. Es war ein tolles Gefühl, das könnt ihr euch vorstellen. Vor allem, da ich nie gedacht hätte, dass ich jemals surfen gehen würde. Naja und dann haben wir es natürlich wieder und wieder versucht. Ich habe sehr viel Salzwasser geschluckt und es hat natürlich nicht immer geklappt, aber es war toll. Am Ende war ich wirklich k.o., dass ganze paddeln und aufstehen und ins Wasser fallen und Wasser schlucken ist doch ganz anstrengend. Aber ich war glücklich! Und auch Allison hat es geschafft… es war ein toller Ausflug und hoffentlich nicht das letzte Mal für mich…
Naja, was soll ich sagen… ich liebe es! Es war fantastisch! Erstmal ist es super komisch aber auch angenehm mit so einem Wetsuite ins Wasser zu gehen – das Wasser hier in Muizenberg ist ultra kalt – denn man spürt nicht viel, naja irgendwie schon aber man hat eben eine Art zweite Haut an die die Kälte abwehrt. Dann muss man ein Gefühl für das Wasser mit dem Board zusammen bekommen, was aber nicht so schwer ist. Ich habe mich am Anfang erstmal ein bisschen treiben und tragen lassen von den Wellen. Aber der liebe Surflehrer wollte mich nicht einfach so da herum treiben lassen sondern forderte mich auf mich auf das Brett zu legen. Er hielt mich fest und in die richtige Richtung. Dann kam auch schon die Welle und er schob mich direkt darein, mit der Aufforderung zu paddeln und zu paddeln. Dann war ich in der Well drinnen und ich sollte aufstehen. Ich dachte immer, man kann bestimmt nicht gleich aufstehen und das wäre doch viel zu schwer und ich könnte das eh nicht… naja und dann stand ich plötzlich, unglaublich, und fuhr mit der Welle Richtung Ufer. Es war ein tolles Gefühl, das könnt ihr euch vorstellen. Vor allem, da ich nie gedacht hätte, dass ich jemals surfen gehen würde. Naja und dann haben wir es natürlich wieder und wieder versucht. Ich habe sehr viel Salzwasser geschluckt und es hat natürlich nicht immer geklappt, aber es war toll. Am Ende war ich wirklich k.o., dass ganze paddeln und aufstehen und ins Wasser fallen und Wasser schlucken ist doch ganz anstrengend. Aber ich war glücklich! Und auch Allison hat es geschafft… es war ein toller Ausflug und hoffentlich nicht das letzte Mal für mich…
Swaziland
Die Säulen der Polygamie
"Als König Sobhuza II. im Alter von 83 Jahren verstarb, hinterließ er rund 120 offizielle Frauen. Inoffizielln Schätzungen zufolge geht man allerdings von mehr als der doppelten Anzahl an Frauen und Geliebten aus. Der derzeitige König hat 13 Ehefrauen..."
Lobamba
"Lobamba ist das Herz im Royal Valley - eine Position, die der Ort seit Beginn der Monarchie innehat. Der Royal Embo State Palace wurde von den Briten errichtet, ein gewaltiges Gebäude, denn es musste den gesamten königlichen Clan beherbergen - Sobhuza II. hatte 600 Kinder!..."
So steht es in meinem Reiseführer geschrieben...!
Aber das Land besteht natürlich nicht nur aus solchen Dingen... Es ist tatsächlich in sich ein sehr schönes kleines Königsreich (es reigiert einer der 3 verbliebenen Monarchen in Afrika). Sehr hügelig, hat man meist eine wunderbare Aussicht. Es gibt wirklich wunderbare Kunstmärkte - besonders im Ezulwini Valley sowie im Malkerns Valley -, wo man sich erstens kaum sattsehen, aber auch als armer Bettler heraus kommen kann...
Und neben all diesen wunderbaren Dingen kann man auch noch ein bisschen auf den Spuren der Menschheitsgeschichte wandern. Nachdem wir zwischen Johannesburg und Pretoria das "Cradle of Humankind" besuchen konnten, wo nun wirklich die allerersten Spuren der Menschheit entdeckt wurden, konnten wir in Swaziland die älteste Mine der Welt besichtigen. Dort wurde schon ca. 43 000 vor Christus Eisenerz abgebaut - unglaublich und kaum vorzustellen. Dann kann man auch noch auf dem mit ältesten Boden der Welt wandern und in der zerfallenen Geisterstadt Bulembu die längste Drahtseilbahn der Welt von 20km Länge besichtigen.
Neben all diesen Dingen gibt es ein paar schöne Naturreservate, wo man viele Tiere in freier Wildbahn beobachten kann.
"...Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern aus der Kolonialzeit ist das Tragen traditioneller Kleidung in der verwestlichten Mittelschicht wie auch bei Landarbeitern an der Tagesordnung. Es ist nicht ungewöhnlich, einen Mann auf dem Weg zur Arbeit in einer amahiya (traditionelles Swasi-Gewand) zu sehen - in der einen Hand den Speer, in der anderen den Aktenkoffer."
Wir haben leider keinen Mann mit Speer gesehen, aber so einige in traditioneller Kleidung...!
Ein sehr interessantes Land, klein aber oho!
"Als König Sobhuza II. im Alter von 83 Jahren verstarb, hinterließ er rund 120 offizielle Frauen. Inoffizielln Schätzungen zufolge geht man allerdings von mehr als der doppelten Anzahl an Frauen und Geliebten aus. Der derzeitige König hat 13 Ehefrauen..."
Lobamba
"Lobamba ist das Herz im Royal Valley - eine Position, die der Ort seit Beginn der Monarchie innehat. Der Royal Embo State Palace wurde von den Briten errichtet, ein gewaltiges Gebäude, denn es musste den gesamten königlichen Clan beherbergen - Sobhuza II. hatte 600 Kinder!..."
So steht es in meinem Reiseführer geschrieben...!
Aber das Land besteht natürlich nicht nur aus solchen Dingen... Es ist tatsächlich in sich ein sehr schönes kleines Königsreich (es reigiert einer der 3 verbliebenen Monarchen in Afrika). Sehr hügelig, hat man meist eine wunderbare Aussicht. Es gibt wirklich wunderbare Kunstmärkte - besonders im Ezulwini Valley sowie im Malkerns Valley -, wo man sich erstens kaum sattsehen, aber auch als armer Bettler heraus kommen kann...
Und neben all diesen wunderbaren Dingen kann man auch noch ein bisschen auf den Spuren der Menschheitsgeschichte wandern. Nachdem wir zwischen Johannesburg und Pretoria das "Cradle of Humankind" besuchen konnten, wo nun wirklich die allerersten Spuren der Menschheit entdeckt wurden, konnten wir in Swaziland die älteste Mine der Welt besichtigen. Dort wurde schon ca. 43 000 vor Christus Eisenerz abgebaut - unglaublich und kaum vorzustellen. Dann kann man auch noch auf dem mit ältesten Boden der Welt wandern und in der zerfallenen Geisterstadt Bulembu die längste Drahtseilbahn der Welt von 20km Länge besichtigen.
Neben all diesen Dingen gibt es ein paar schöne Naturreservate, wo man viele Tiere in freier Wildbahn beobachten kann.
"...Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern aus der Kolonialzeit ist das Tragen traditioneller Kleidung in der verwestlichten Mittelschicht wie auch bei Landarbeitern an der Tagesordnung. Es ist nicht ungewöhnlich, einen Mann auf dem Weg zur Arbeit in einer amahiya (traditionelles Swasi-Gewand) zu sehen - in der einen Hand den Speer, in der anderen den Aktenkoffer."
Wir haben leider keinen Mann mit Speer gesehen, aber so einige in traditioneller Kleidung...!
Ein sehr interessantes Land, klein aber oho!
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